Étretat: Auf Monets Spuren vom Fischerdorf zum Selfie-Hotspot in der Normandie

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Étretat: Auf Monets Spuren vom Fischerdorf zum Selfie-Hotspot in der Normandie

Eine Reportage zum 100. Todestag von Claude Monet

Von Mario Vedder

Ètretat. Claude Monet – Superstar des Impressionismus, vielleicht der erste Influencer seiner Zeit, ein Genie und begieriger Lehrling Eugène Boudins, der schnell seinen eigenen Weg fand. Vor einhundert Jahren, am 5. Dezember 1926, verstarb der Maler in seinem Haus in Giverny und hinterließ ein Werk von wahrlich enormer Vielfalt: rund 2.000 Gemälde, dazu unzählige Skizzen und Pastelle. Und mit erstaunlichen Parallelen zu unserer schnellen Welt der Selfies und zum ausufernden Phänomen des Massentourismus.

Claude MonetÉtretat. Die Felsnadel und das Felsentor von Aval, 1885 Öl auf Leinwand, 65,1 x 81,3 cm Clark Art Institute, Williamstown, acquired by Sterling und Francine Clark, 1933 Fotorechte: The Clark Art Institute
Claude Monet Étretat. Die Felsnadel und das Felsentor von Aval, 1885. Öl auf Leinwand, 65,1 x 81,3 cm. Clark Art Institute, Williamstown, acquired by Sterling und Francine Clark, 1933. Fotorechte: The Clark Art Institute

Auf Spurensuche in Étretat, einem kleinen Örtchen in der Normandie, das Monet zu unzähligen Gemälden inspirierte. Eine ganze Ausstellungsserie im französischen Norden zwischen Paris und dem Ärmelkanal widmet sich aktuell anlässlich des hundertsten Todestages Monets Leben in der Region. Auch das Frankfurter Städel Museum zeigt eine umfangreiche Ausstellung zu Monets Küstenkünsten.

Claude Monet. Quelle: Wikipedia
Claude Monet. Quelle: Wikipedia

Monet liebte seine Heimat – hier in der Normandie wuchs er auf, in Le Havre, wo er als Jugendlicher Karikaturen verkaufte, bis ihn der Landschaftsmaler Eugène Boudin unter seine Fittiche nahm und ihm das Malen unter freiem Himmel beibrachte. „Wenn ich Maler geworden bin, dann verdanke ich das Boudin“, soll Monet später gesagt haben. In Giverny, wo heute in seinem Haus ein Museum untergebracht ist, schuf er die berühmten Bilder der Seerosen – jener Garten, der Vorlage für zig Motive war, kann besichtigt werden und zieht jährlich rund 700.000 Besucher an.

Anstieg zur Alabasterküste: Étretats atemberaubende Felsen

Aber zurück auf Anfang. Hier und jetzt soll es um die Alabasterküste gehen, die Côte d’Albâtre, das raue Meer und seine imposante Lichtkulisse. Die Felsen von Étretat sind mein Ziel. Ich nähere mich dem Postkartenmotiv über den Fernwanderweg GR 21, der die gesamte Alabasterküste entlangführt – tagelang kann man hier wandern, 190 Kilometer lang, von Le Tréport bis Le Havre. Für mich sollen es nur ein paar Stunden sein.

Etretat mit den schönsten Kreidefelsen. Foto: Mario Vedder
Etretat mit den schönsten Kreidefelsen an der Alabasterküste. Foto: Mario Vedder

Mein Camper steht auf einem kleinen Stellplatz oberhalb des Ortes, ein paar Schafe bewachen ihn, Obstbäume, Wiesen. Ich laufe Richtung Leuchtturm, dem Phare d’Antifer entgegen. Aus dem kleinen Weg wird ein noch kleinerer Pfad, ein paar Rinder begleiten mich, dann geht es direkt zur Küste, ein steiler Anstieg. Der Himmel ist blau, irgendwo dahinten ist es, das Meer, die Sonne brennt und heizt trotz Spätherbst ordentlich ein. Ich bin außer Atem, dieser Weg fordert Durchhaltevermögen.

Roadtrip in die Normandie. Faszinierende Alabasterküste, beruhigende Wellen am Ärmelkanal, Etretat mit den schönsten Kreidefelsen. Foto: Mario Vedder
Roadtrip in die Normandie: Entlang des Fernwanderwegs GR 21 geht es Richtung Etretat. Foto: Mario Vedder

Doch wofür, warum? Noch ein paar Minuten weiterer Anstieg, dann sehe, spüre ich es. Der Ausblick ist atemberaubend, tatsächlich hier im Wortsinne. Ich verstehe direkt beim ersten Blick auf die Küste, auf die steilen Felsen, auf das Wasser in zig Farben von Türkis bis zum weißen Gischt der Felsen, warum es Künstler wie Monet hierher gezogen hat. Und dabei ist das heute eigentlich langweilig im weitesten Sinne – blauer Himmel ist doch Standard für Malerei und Fotos, doch wie wäre es mit Wolken, mit Wind, Gewitter, Sturm? Mir reicht das schon, und vermutlich ging es den ersten künstlerischen Entdeckern dieses kleinen Fleckchens Erde am Ärmelkanal genauso.

Vom Fischerdorf zum Seebad: Étretats Entwicklung

Étretat war ein kleines verschlafenes Fischerdörfchen, ohne Anschluss an die große, weite Welt. Der kleine Ort zwischen den mächtigen Kreidefelsen lebte von der Fischerei, das Leben war von harter Arbeit geprägt. Um 1786 entstanden erste Darstellungen von Étretat, sie stammen von Alexandre-Jean Noël. Der erste Künstler, der sich länger im Ort aufhält, ist Eugène Isabey. Es folgen in den Jahrzehnten danach einige Berühmtheiten, die sich dem Charme der Kreidefelsen nicht entziehen können – der Maler Eugène Le Poittevin um 1831 zum Beispiel. 1835 reist der Schriftsteller Victor Hugo in die Normandie und nach Étretat und notiert begeistert seine Eindrücke von den Felsentoren.

Roadtrip in die Normandie. Faszinierende Alabasterküste, beruhigende Wellen am Ärmelkanal, Etretat mit den schönsten Kreidefelsen. Foto: Mario Vedder
Die Alabasterküste inspirierte zahlreiche Künstler. Foto: Mario Vedder

1840 wird Étretat offiziell französisches Seebad. Verschiedene Beschwerden soll das Baden im Meer lindern; in Étretat besuchten die Patienten die Badeanstalt Duchemin, hier assistierten Fischer als „Guides Baigneurs“ den Badenden. Neue Einnahmequellen taten sich auf, die Fischer halfen in den Badeanstalten, die Fischerfrauen konnten als Zimmermädchen anheuern.

Der Wandel nahm seinen Lauf, der Grundstein für die touristische Ausrichtung des ehemals heimeligen Fischerörtchens war gelegt. Doch noch waren es die Reichen, die wohlhabenden Patienten, die die Alabasterküste für sich einnahmen. Erst 1852 wird die erste richtige Straße zwischen Étretat und Le Havre fertiggestellt – bislang brauchte man mindestens zwei Tage mit der Postkutsche von Paris bis nach Étretat.

Etretat und Monet: Heute liegen Kajaks im türkisfarbenen Meer. Foto: Mario Vedder
Etretat und Monet: Heute liegen Kajaks im türkisfarbenen Meer. Foto: Mario Vedder

Ich sitze auf einem Felsvorsprung und ruhe mich aus. Die paar Stunden Küstenwanderweg waren ja jetzt schon beschwerlich, dabei war die Anreise per Camper oder Motorrad doch sowas von einfach inzwischen. Undenkbar, wie beschwerlich damals die Postkutsche sein musste.

Monets Bühne: Experimente mit Licht und Motiven in Étretat

Bis zum Auftritt des Helden meiner kleinen Geschichte sollten noch ein paar Jahrzehnte vergehen. Monet malte 1864 zum ersten Mal die Landschaft Étretats. Zuvor zog es schon große Namen wie den Komponisten Jacques Offenbach oder den Schriftsteller Guy de Maupassant nach Étretat – es gab inzwischen ein Casino, elegante Villen entstanden, die Bourgeoisie hatte das Fischerdorf entdeckt. Maupassant, der hier seine Kindheit verbrachte, ließ sich später in Étretat die Villa „La Guillette“ bauen.

Claude MonetStürmisches Meer bei Étretat, 1883 Öl auf Leinwand, 81,4 x 100,4 cm Musée des Beaux-Arts de Lyon Foto © Lyon MBA – Photo Martial Couderette
Claude Monet: Stürmisches Meer bei Étretat, 1883. Öl auf Leinwand, 81,4 x 100,4 cm. Musée des Beaux-Arts de Lyon.
Fotorechte: Lyon MBA – Photo Martial Couderette

Zwischen 1883 und 1886 hielt sich Monet jedes Jahr in Étretat auf, malte erstmals Motivreihen – jene konsequente Beschäftigung mit demselben Motiv unter wechselnden Licht- und Wetterbedingungen, die später in den berühmten Heuhaufen-, Kathedralen- und Seerosen-Serien gipfeln sollte. In Étretat experimentierte er. „Ich bin sehr unzufrieden mit dem, was ich mache“, schrieb er 1885 an seine Lebensgefährtin Alice Hoschedé. „Aber ich nehme die Falaise von einer Seite, die ich noch nicht behandelt habe.“

1895 wird die Eisenbahnstrecke verlängert und verbindet Étretat von nun an direkt mit Paris – Reisezeit nur noch vier Stunden. Es ging über Jahrzehnte beziehungsweise Jahrhunderte, aber der Weg Étretats vom kleinen verschlafenen Fischerdörfchen in idyllischer Kulisse zum Magneten für Touristen aus allen Richtungen war vorgezeichnet.

Der Fluch der schönen Dinge: Overtourism in Étretat

Es ist der Fluch der schönen Dinge, der auch diesen Ort erreichte. Die Menschheit will Schönheit mitteilen, teilen, weitertragen. Und damit haben auch Künstler wie Claude Monet angefangen, ohne die Folgen sehen zu können. Étretat leidet heute unter sogenanntem Overtourism – rund anderthalb Millionen Menschen wollen sich jährlich die schönen Felsformationen ansehen. Das ist zu viel für die Natur, die Menschenmengen tragen zur Erosion bei, die Gier nach Selfies zerstört und ist doch nachvollziehbar. Das perfekte Bild gibt es hier theoretisch, aber nur unter Ausblendung all der anderen Touristen, die gleiche Interessen haben.

Étretat: Auf Monets Spuren vom Fischerdorf zum Selfie-Hotspot in der Normandie – Travelling Journal
Der Anstieg Richtung Felsentore von Etretat. Foto: Mario Vedder

Das ist leider so, und auch ich merke das direkt, als ich weitergehe in Richtung der Felsentore. Es werden mehr und mehr Menschen, und dabei ist doch tatsächlich ziemlich Nebensaison. Eine Drohne surrt direkt vor mir, in der Luft liegt fröhliches Lachen, Handys funkeln in der Sonne. Das ist viel hier, und doch sei die Frage gestattet, ob es nicht legitim ist – ich bin ja auch hier, auf den Spuren Monets, auf der Suche nach dem perfekten Motiv. Das Dilemma des Reisejournalisten. Will ich dem Ort Étretat ein Denkmal setzen? Muss ich vielleicht sogar? Denkmäler ziehen Menschen an, heute wie im 19. Jahrhundert. Soll ich deshalb verzichten?

Die klassische Reportage beschreibt, das Foto dokumentiert, die Malerei ebenso. Étretat ist zum Hotspot des Impressionismus geworden – Monet war somit wohl einer der ersten Influencer überhaupt. Und er war nicht allein. Die Küste rund um Étretat wurde schnell zum Mythos, zum Must-have auf der Leinwand, auf dem Film oder digital heute auf dem Handy.

Städel Museum Frankfurt: Étretat und die Geburt des Impressionismus

Das Städel Museum in Frankfurt präsentiert noch bis zum 5. Juli 2026 mit rund 170 Exponaten eine große Ausstellung über die Entdeckung des kleinen Fischerdorfes und seinen Einfluss auf die Malerei der Moderne. Darunter sind allein 24 Werke von Claude Monet. Titel der Ausstellung: „Monets Küste. Die Entdeckung von Ètretat“. Dabei widmet sich die Ausstellung auch den Schattenseiten des Ruhms.

Ausstellungsansicht „Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat“. Foto: Städel Museum – Norbert Miguletz
Ausstellungsansicht „Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat“. Foto: Städel Museum – Norbert Miguletz

Étretats bedeutende Rolle bei der Entstehung des Impressionismus kann wahrlich nur verstehen, wer diesen Wahnsinn an aufregender Schönheit von Felsen im Gespiel mit Licht und dunklen Meeresschatten gesehen hat. Dieses Étretat nimmt gefangen. Ich stehe vor der Porte d’Aval und atme Impressionismus. Klingt konstruiert, ist aber so.

Das ist seltsam hier, viele Menschen, Drohnen, eine Geräuschkulisse, die nicht stimmig zum Blick ist – und doch, das hier flasht, um im Influencerslang zu bleiben, und es steigert sich. Wellen brechen sich, Felsen, hell und kreidebleich, dann wieder im Schatten tiefschwarz. Möwen stehen im Wind, ihre weißen Flügel durchschneiden den Weg der Sonne zum Meeresboden. Am Horizont einige Segelboote – anders als im 19. Jahrhundert – Kajaks direkt vor der Küste. Das Wasser hier ist türkisfarben, grün, blau, grelles Weiß.

Étretat: Auf Monets Spuren vom Fischerdorf zum Selfie-Hotspot in der Normandie – Travelling Journal
Selfie-Phänomen und die fragile Küste in Etretat. Foto: Mario Vedder

Das hier geht ganz schnell ins begierige Blut. Hier wartet keine Wüste auf Wasser, hier ist die Seele schnell zuhause angekommen, das Herz nimmt auf und will die Schönheit weitergeben. Der Fotograf muss hier seine Lichtbilder machen, der Maler malen. Das hier ist einfach schön und zu dramatisch.

Selfie-Phänomen und die fragile Küste: Monets Erbe

Und wahrscheinlich auch deshalb blende ich die Menschen aus, die hier zuhauf sind, vor allem auch die Drohne und die Menschen, die Selfies schießen. Auch das Warum nach den Selfies. Hier geht es doch um die Felsen, die Natur an sich – warum dann das zwingende Selbstporträt? Das ist wahrscheinlich der Unterschied zu früher, zur Zeit, als Monet und Co. hier verweilten und Landschaft und Menschen vor Ort malten.

Étretat ist mit Sicherheit durch Monet und weitere Künstler und Intellektuelle weit über die Grenzen Frankreichs berühmt geworden, mit allen Folgen, die Massentourismus auch anderweitig hinterlässt. Ende des 19. Jahrhunderts hatten Motive aus Étretat ihren festen Platz in Galerien und Ausstellungen, die Strände von Étretat waren voll von Malern, ihnen folgten die zahlungskräftigen Touristen. Der Kunst folgten die Menschen.

Étretat: Auf Monets Spuren vom Fischerdorf zum Selfie-Hotspot in der Normandie – Travelling Journal
Faszinierende Alabasterküste: Etretat mit den schönsten Kreidefelsen. Foto: Mario Vedder

Dabei geht ein wenig unter, dass Étretat somit auch eine bedeutende Rolle bei der Entstehung dieser neuen Malerei spielte. Hier ist eine der Geburtsstätten des Impressionismus. Stets verändernde Lichtverhältnisse, Wetter und Sturm bei gleichbleibenden Motiven wie den drei berühmten Felsentoren Porte d’Amont, Porte d’Aval und der Manneporte faszinierten und inspirierten Claude Monet zu Motivreihen, um den schnellen Wechsel von Licht und Stimmung darzustellen. Hier konnte er sich austoben, der Freilichtmalerei freien Lauf geben, ganz, wie er es von seinem frühen Lehrer, dem Landschaftsmaler Eugène Boudin, gelernt hatte.

Giverny und das Jubiläumsjahr 2026: Monets Normandie

Monet war der Normandie aber auch darüber hinaus verfallen. Das kleine Dorf Giverny ist noch heute weltberühmt – hier steht Monets Haus mit dem Seerosenteich, Vorlage seines wohl bekanntesten Motivs der Seerosen. Die Normandie feiert 2026 den 100. Todestag von Claude Monet mit über 100 Veranstaltungen, unter anderem dem Festival Normandie Impressionniste vom 29. Mai bis zum 27. September 2026. Das Musée des Impressionnismes in Giverny, das Musée d’Orsay in Paris, das MuMa in Le Havre und das Musée des Beaux-Arts in Rouen – sie alle ziehen mit Sonderausstellungen mit.

Das lohnt sich alles, genauso wie meine kleine Wanderung heute. Trotzdem darf die Frage erlaubt sein, wann zu viel zu viel ist. In Étretat müssen Küstenabschnitte immer wieder geschlossen werden – zu viele Touristen, zu viel Gewicht auf den fragilen Kreidefelsen, die jährlich um durchschnittlich 20 Zentimeter zurückweichen. Das natürliche Felsentor Manneporte und seine Geschwister sind Kunstwerke der Erosion und auf Zeit gebaut.

Schlussgedanken: Massentourismus und Monets Erbe

Ich habe hier gerade das Privileg eines Claude Monet, ich kann gehen, wohin ich will, fotografieren, ich könnte sogar Drohnen steigen lassen – mache ich nicht, mag ich nicht, aber trotzdem sei gefragt: Wo ist die Grenze, was macht Massentourismus aus den einst schönsten Flecken der Welt?

Étretat: Auf Monets Spuren vom Fischerdorf zum Selfie-Hotspot in der Normandie – Travelling Journal
Rinder grasen im Abendlicht der Normandie. Foto: Mario Vedder

Ich bin inzwischen wieder zurück in meinem kleinen, mobilen Heim. Meine Nachbarn, die Schafe, Rinder und Esel, schlafen schon; ungefähr alle 30 Sekunden zuckt das Licht des Leuchtturms herum; ich finde keine Antwort auf die drängende Frage: Was darf Tourismus, was kann Tourismus anrichten? Als Étretat damals, tatsächlich lange vor Monet, quasi berühmt in den Pariser Salons wurde, wurde ein Prozess in Gang gesetzt, der heute tatsächlich oft ausufert. Die Menschen sahen Bilder, schöne Motive, sie lasen von Badeanstalten, dorthin solle man gehen, fahren. Heute sehen wir Motive in Echtzeit, Sehnsucht wird geweckt, Neid, Wünsche für die Zukunft.

Monet war sicherlich einer der ersten Influencer seiner Zeit. Und er war ein verdammt guter. Mit allen Konsequenzen.

Monet liebte die Lichtstimmung und den Wechsel in Etretat. Foto: Mario Vedder
Monet liebte die Lichtstimmung und den Wechsel in Etretat. Foto: Mario Vedder

Infos zu Étretat & Monet-Ausstellungen 2026

Étretat – Reiseinfos

  • Offizielle Tourismus-Website Étretat: etretat.net
  • Tourismus Normandie: en.normandie-tourisme.fr
  • Wanderweg GR 21 (Alabasterküste): mongr.fr/gr-21
  • Anreise: Mit dem Zug von Paris (Gare Saint-Lazare) nach Le Havre oder Bréauté-Beuzeville, von dort Bus nach Étretat. Mit dem Auto: ca. 2,5 Stunden ab Paris über die A13.

Aktuelle Monet-Ausstellungen 2026 zum 100. Todestag

  • Städel Museum, Frankfurt am Main: „Monet und die Geburt des Impressionismus an der normannischen Küste“ (Arbeitstitel). Bis 5. Juli 2026 · rund 170 Exponate, davon 24 Werke von Claude Monet. staedelmuseum.de
  • Festival Normandie Impressionniste: 29. Mai – 27. September 2026 · über 100 Veranstaltungen in der gesamten Normandie. normandie-impressionniste.fr
  • Musée des Impressionnismes, Giverny: Sonderausstellungen zum 100. Todestag · geöffnet von Ende März bis November. mdig.fr
  • Fondation Claude Monet, Giverny: Monets Wohnhaus und Garten mit dem berühmten Seerosenteich. Geöffnet 1. April – 1. November 2026. fondation-monet.com
  • Musée d’Orsay, Paris: Umfassendste Monet-Sammlung Frankreichs · Sonderpräsentationen im Jubiläumsjahr. musee-orsay.fr
  • MuMa – Musée d’art moderne André Malraux, Le Havre: Bedeutende Impressionisten-Sammlung am Ort von Monets Jugend. muma-lehavre.fr
  • Musée des Beaux-Arts, Rouen: Heimat der berühmten „Kathedrale von Rouen“-Serie. mbarouen.fr

Hinweis: Öffnungszeiten und genaue Ausstellungstitel können sich ändern – aktuelle Infos bitte vor dem Besuch auf den jeweiligen Websites prüfen.

Alle Angaben ohne Gewähr. Dieser Bericht stellt keine Wertung untereinander und/oder gegenüber anderen Unternehmen, Personen, Waren oder Dienstleistungen o.Ä. dar und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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